Rettungshelfer (RH)

Rettungshelfer sind Personen, die an einer über die Fachdienstausbildung für den Sanitätsdienst hinausgehende rettungsdienstliche Ausbildung teilgenommen haben. Rettungs­helfer werden im allgemeinen als Fahrer des Krankenkraftwagens eingesetzt. Sie wirken entsprechend ihrer Qualifikationen und den länderspezifischen Regelungen im Krankentransport und in der Notfallrettung mit. Obwohl der Einsatzschwerpunkt von Rettungshelfern im Krankentransport liegt, können Rettungshelfer dem höherqualifiziertem Personal auch bei Notfällen assistieren.

Die Ausbildung zum Rettungshelfer besteht aus:

1.     Lehrgang
2.     Klinikpraktikum
3.     Rettungswachenpraktikum

Als Voraussetzung zur Teilnahme am Lehrgang (160 Stunden) müssen die körperliche und geistige Eignung, ein Mindestalter von 18 Jahren sowie der Hauptschulabschluss oder eine abgeschlossene Berufsausbildung nachgewiesen werden. Am Ende des Lehrgangs erfolgt eine theoretische und praktische Prüfung. 
Das Klinikpraktikum (80 Stunden) dient zur Erlangung und Vertiefung der praktischen Fähigkeiten die zur Ausübung als Rettungshelfer erforderlich sind. Es wird in Vollzeitform innerhalb von zwei Wochen durchgeführt. 

Das Rettungswachenpraktikum (80 Stunden) dient zur Erlangung der organisatorischen - und zur Sicherung der theoretischen und praktischen Kenntnisse. Es muss innerhalb eines Jahres durchgeführt werden.
Der Einsatz des Praktikanten soll sowohl im Krankentransport als auch in der Notfallrettung erfolgen.

Die Gesamtausbildung muss innerhalb von 2 Jahren abgeschlossen sein.